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Mario Rodwald ist Deutscher Meister im Kitesurfen

Mario Rodwald aus Rendsburg ist zum zweiten Mal in Folger Deutscher Meister im Kitesurfen geworden. Der 18-Jährige holte sich am Wochenende auf Fehmarn die letzten Punkte in der Gesamtwertung.

Kitesurf Trophy 2009 auf Fehmarn.  Foto: brandguidesWieder einmal war sein Finalgegner Stefan Permien (23, Kiel) und wieder einmal konnte Mario Rodwald die Jury mit seinen Sprüngen mehr beeindrucken als der Konkurrent aus Kiel. „Für mich war´s das bisher erfolgreichste Jahr meiner Kitekarriere. Erst der erste Platz beim Kitesurf-World Cup auf Sylt im Juni und jetzt der Meistertitel. Mehr geht nicht“, sagte Mario Rodwald. Auf Platz drei in der Meisterschaftswertung schaffte es Jan Schiegnitz (22, Kiel).

Im Freestyle der Damen holte sich Sünne Kathrin Elbel (25, Miesbach) den Deutschen Kitesurf-Titel. Die Reiseverkehrskauffrau gewann den Titel vor der Rostockerin Skadi Siegmeyer (21) und Annika Sellin (23, Kiel). „Damit hätte ich vor der letzten Etappe überhaupt nicht gerechnet. Aber auf Fehmarn lief´s für mich richtig gut“, sagte Sünne Elbel am Sonntag.

  
Mit Nils Wesch (15, Langballig) hat einer der hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchskiter den Meistertitel im Junioren Freestyle gewonnen. Wie gut Nils Wesch dieses Jahr in Form ist, hatte er bereits beim Kitesurf World Cup im Juni auf Sylt bewiesen, als er in einem Wettkamp den Weltmeister Jesse Richman (18, Hawaii) aus dem Rennen schmiss. „Das hat mich so gepusht, dass ich unbedingt Deutscher Meister werden wollte. Ich wusste ja, dass ich das Zeug dazu habe“, sagte Nils Wesch. Auf den Plätzen 2 und 3 landete im Freestyle der Junioren Marius Hölter (16, Barmstedt) und Tobias Hoffmann (17, Bremen).

Die Gewinner im Freestyle.  Foto: brandguidesWährend beim Freestyle besondere Sprünge von einer Jury bewertet werden, zählt in der Disziplin Course-Race allein, wer als erstes ins Ziel kommt. Und das war bei den Frauen am häufigsten die Kielerin Annika Sellin (23). Annika hatte sich auch Hoffnungen auf den Titel im Freestyle gemacht, hatte aber am Wochenende auf Fehmarn kein Glück. „Um so mehr freue ich mich über den Titel im Course-Race“, sagte die Kielerin. Sie gewann vor Stephanie Voß (Einbeck) und Sabrina Lutz (20, Hamburg).

Für eine große Überraschung sorgte bei der Deutschen Meisterschaft im Kitesurfen im Course-Race der familiäre Doppelerfolg der Grubers aus Garmisch-Partenkirchen. Während sich Vater Erwin Gruber (49) den Titel bei den Herren holte, ist Sohn Florian Gruber (15) der schnellste Junior des Jahres.

Vater Erwin freute sich über den Triumph seines Sohnes mehr als über den eigenen. „Meine Kariere als Wettkampf-Kiter ist fast vorbei. Aber die von Florian fängt gerade erst an“, freute er sich. Der „kleine“ Gruber gilt als das größte deutsche Race-Talent. Und sollte diese Disziplin, wie von der Kiterklassenvereinigung IKA angestrebt, 2016 olympisch werden, wird seine große Stunde schlagen.

Auf den weiteren Plätzen im Race der Herren landeten Michael Malina (30, München) und Sebastian Bubmann (21, Königsbrunn. Bei den Junioren freuten sich Darian Rubbel (17, Rendsburg) und Janis Maus (13, Oldenburg) über die Plätze 2 und 3.

Die Kitesurf-Trophy gilt als größte nationale Wettkampfserie Europas. Dieses Jahr machte sie an vier unterschiedlichen Spots in Deutschland und der Schweiz Station. Den Auftakt bildete Anfang Mai das Ostseebad Dahme, gefolgt von Silverplana in der Schweiz und Warnemünde an der Ostsee. Das Finale der Deutschen Meisterschaft fand an diesem Wochenende am Südstrand von Burg auf Fehmarn statt.

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