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Deutsche Freestyler dominierten beim Kitesurf World Cup St. Peter Ording

Beim Kitesurf World Cup 2010 in St. Peter Ording mischten einige deutsche Kitesurfer ganz vorne mit. Am meisten begeisterte jedoch ein 15-jähriger Flensburger die Jugdes.

Kitesurf World Cup 2010 in St.Peter Ording.  Foto: Hoch ZweiBlauer Himmel, strahlender Sonnenschein und Tausende von Zuschauern: Am Sonntag begann beim Kitesurf World Cup 2010 in St. Peter Ording die Hauptrunde im Freestyle.

Zuvor gab es am Ordinger Strand einen neuen Weltrekord: Mit 115 Fahrern aus 22 Nationen gehen beim einzigen deutschen Stopp der PKRA World Tour so viele Teilnehmer an den Start "wie bei keinem Kitesurf-Event der Welt zuvor", meldete PKRA-Tourdirektor Mauricio Toscano. Und das beflügelte die deutschen Freestyle-Asse ganz besonders.

  
Das 15-jährige Nachwuchs-Talent Nils Wesch aus Flensburg gewann völlig überraschend gegen den vierzehnten der PKRA-Rangliste, Victor Hays aus Frankreich.

Stefan Permien aus Kiel schlug den favorisierten Tom Hebert aus Neukaledonien, den Neunten des Gesamtklassements. "Ich bin in Top-Form und will auch das nächste Duell gegen den Brasilianer Reno Romeu gewinnen", gab sich der Chemiestudent selbstbewusst.

Auch der dreifache deutsche Meister Mario Rodwald aus Rendsburg und der Hamburger Tim Kummerfeld aus Hamburg kamen weiter.

Damit haben die vier deutschen Kitesurfer die Runde der besten 16 erreicht. In den kommenden Wettkämpfen können Rodwald und Co. weiter in die Weltspitze vorstoßen.

Kitesurf World Cup 2010 in St.Peter Ording.  Foto: Hoch ZweiAm Nachmittag wurde der erste Lauf im Course Racing gestartet. Materialfuchs Armin Harich kam mit den Bedingungen bestens zurecht und belegte zum Auftakt einen glänzenden fünften Platz. "Ich habe noch mehr drauf, das zeige ich den deutschen Fans in den nächsten Rennen", versprach der Mann aus Dreieich bei Frankfurt.

Der Franzose Julien Kerneur fuhr als Erster über die Ziellinie, den zweiten Platz belegte Rolf van der Vlugt aus den Niederlanden. Bei den Frauen hatte die Niederländerin Katja Roose die Nase vorn. Am Montag werden die Wettkämpfe fortgesetzt.

Der Kitesurf World Cup gilt als eine der größten Kitesurf-Veranstaltung der Welt. Im vergangenen Jahr verfolgten 150.000 Zuschauer die Wettfahrten am Ordinger Strand. Insgesamt 90 Aktive aus 19 Nationen gingen in den Disziplinen Freestyle, Course Racing und Kitecross an den Start und kämpften um ein Preisgeld von 50.000 Euro.

Der Kitesurf World Cup in St. Peter Ording ist eine Station der PKRA World Tour und einziger Tourstopp der Serie in Deutschland.

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Kiteschule - Billabong