Kitesurf World Cup 2010: Spanier dominieren am Ordinger Strand
Ach in der Disziplin Freestyle beim Kitesurf World Cup 2010 am Ordinger Strand heißt es Deutschland gegen Spanien. Wer dabei die bessere Chancen hat, ins Finale zu kommen erfahrt ihr hier.
Beim Kitesurf World Cup am Ordinger Strand machten die Freestyler am Donnerstag da weiter, wo sie am Mittwoch aufgehört haben. Mit Sprüngen und einem vielen Tricks heißten die Luftakrobaten den zahlreichen Zuschauer ein. Bei mehr als fünf Windstärken konnte die erste Runde im Freestyle beendet werden. Wie bei der Fußball-WM gab Spanien den Ton an.
Unmittelbar nach den Finalläufen wurde um 12 Uhr mittags die zweite Ausscheidungsrunde gestartet. Unter dem Jubel der Fans bliesen die deutschen Freestyler zur Aufholjagd und meldeten sich mit Siegen im Wettkampfgeschehen zurück. Zunächst kämpfte sich Stefan Permien aus Kiel in das Achtelfinale vor, zehn Minuten später folgte ihm der Rendsburger Mario Rodwald.
Und der dreifache Deutsche Meister gab sich kämpferisch: "Ich werde meine zweite Chance nutzen und will beim Finale am Wochenende mit dabei sein", versprach der Neuprofi. Bleiben die beiden Luftartisten weiter auf der Erfolgsspur, können sie sogar noch in den Titelkampf eingreifen. Denn die Sieger dieser Verliererrunde fordern die Gewinner der ersten Ausscheidung heraus. Am Finalwochenende steigt dann der große Showdown am Ordinger Strand.
Für die Flensburger Tim Kummerfeld und Nils Wesch war der Wettkampf nach knappen Niederlagen endgültig vorbei. "Natürlich wollte ich weiter kommen, bin aber gut gefahren und mit meiner Leistung zufrieden", sagte Nachwuchstalent Wesch nach dem Aus.
Doch alle Zuschauer waren sich einig: Dem 15-Jährigen gehört die Zukunft. Am Freitag werden die Wettfahrten im Course Racing fortgesetzt. Am Nachmittag wurden weitere Läufe in der Disziplin Course Racing, der Formel 1 des Kitesurfens, gestartet. Mit zwei dritten Plätzen wahrte die neunfache Weltmeisterin Kristin Boese ihre Chance auf einen Podiumsplatz.
Der Palmolive Kitesurf World Cup gilt als eine der größten Kitesurf-Veranstaltungen der Welt. Am Ordinger Strand starten 115 Teilnehmer aus 22 Nationen. Die Fahrerinnen und Fahrer kämpfen um die Titel in den Disziplinen Freestyle, Course Racing und Big Air und ein Preisgeld von 50.000 Euro. Der Palmolive Kitesurf World Cup ist eine Station der PKRA World Tour und einziger Tourstopp in Deutschland. Für den Zugang zum Strand wird eine gültige Gästekarte benötigt.
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