German Downhill Cup 2009: Marcus Klausmann ist wieder da
Marcus Klausmann holte sich den Titel des Deutschen Meisters beim German Downhill Cup 2009 in Bad Wildbad zurück. Er setzte sich gegen 425 Teilnehmer aus 17 Nationen durch.
Bad Wildbad war vergangenes Wochenende gleich für zwei Events der Austragungsort: Für den dritten Lauf des German Downhill Cups 2009 und zum dritten Mal für die Deutschen Meisterschaften.
Das Wetter spielte am Wochenende mit. Das Team der Radsportakademie präparierte eine zum größten Teil völlig neue Mountainbike Strecke: Der 1,9 Kilometer lange und 230 Höhenmeter umfassende Kurs vom Sommerberg war insbesondere durch die Steinpassagen und abfallenden Wurzelabschnitte technisch anspruchsvoll.
Die Kategorie der lizenzierten Juniorinnen konnte Kim Schwemmer (Eightinch) für sich entscheiden. In der Klasse der Junioren dominierte Fabian Fader (Solid Co-Factory). Die Plätze 2 und 3 gingen an Kevin Setzer (Last) und Benjamin Oluoch (EAZE-Bikes). Somit landeten die drei auch auf dem Podest der nationalen Meisterschaft.
Bei den Masters sorgte Thomas Schmitt (Corsair/Royal) für eine Überraschung. Der Tester vom Mountain Bike Magazin, der schon lange nicht mehr bei einem Rennen gesichtet wurde, fuhr mit einem hauchdünnen Vorsprung auf den ersten Rang der Cupwertung sowie der Deutschen Meisterschaft, dicht gefolgt von Markus Bast (NOX Cycles) und Fabian Arzberger.
Bei den Downhill Mountainbikerinnen überzeugte die Schweizerin Miriam Ruchti (Vario) und siegte vor Antje Kramer (Giant) und Harriet Rücknagel (Zonenschein). Somit gelang es Antje Kramer ihren Titel als Deutsche Meisterin zu verteidigen und Harriet Rücknagel und Nicole Beege (Royal Bavarian Woodpacker) auf die nachfolgenden Podestplätze der Wertung der Deutschen MTB Downhill Meisterschaft zu verweisen.
Die Tagesbestzeit bei den Herren fuhr mit einem Vorsprung von knapp vier Sekunden der mehrmalige Deutsche Meister Marcus Klausmann (Ghost), der bereits mit der schnellsten Zeit im Seeding Run seine Ambitionen auf den Titel ankündigt hatte. Im Ziel sichtlich erleichtert genoss Klausmann das Gefühl, nach dem letztjährigen Pech eines technischen Defektes, es nun doch geschafft zu haben, sich den Titel des Deutschen Meisters zurückgeholt zu haben.
Auf dem zweiten Platz konnte sich Maximilian Bender (Zonenschein) platzieren, der nach einem Platten im Seeding Run sehr früh starten musste und somit sehr lang im Red Bull Hot Seat saß. Bender könnte die Hoffnung des deutschen Nachwuchses sein, denn der letztjährige Juniorenmeister platzierte sich in seinem ersten Jahr in der Eliteklasse auf den zweiten Platz. Dritter der Wertung des iXS German Downhill Cups wurde der Franzose Mathieu Troquier (Solid). Frank Schneider (Gates Nicolai) wurde als Dritter der Deutschen Meisterschaft geehrt.
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