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Red Bull Upside Down 2010: Innercity Snowboard Contest in Linz

Das Red Bull Upside Down war dank der Technischen Highlights ein Snowboardevent der besonderen Art: Mit der Winde wurden die Rider zuerst bergauf gezogen und projezierten dabei ihren Puls auf das AE Center.

Red Bull Upside Down 2010: Snowboarder ließen Linz pulsieren Foto: Marcel Lämmerhirt Red Bull Photo FilesDas Areal um das Ars Electronica Center in Linz platzte aus allen Nähten. 5.500 Zuschauer wollten es sich nicht nehmen lassen, am 12. Februar 2010, 16 internationale Freestyle-Snowboarder beim urbanen Rail-Contest hautnah mitzuerleben.

Immerhin gab es beim Red Bull Upside Down in Linz gleich mehrere Highlights zu sehen. Der Puls der Snowboarder wurde interaktiv auf die 40.000 Leuchtdioden des Ars Electronica Centers übertragen. Die Rider überlisteten außerdem mittels Seilwinde und Step-Up-Kicker die Schwerkraft und segelten über die Betonstufen bergauf, nur um gleich darauf über die Rails wieder in die Tiefe zu sliden. Sieger des Red Bull Upside Down wurde der Pole Wojtek Pawlusiak.

In allen Farben leuchtend und pulsierend ragte das Ars Electronica Center aus dem frisch verschneiten Zentrum von Linz. Der Herzschlag der Rider wurde live auf die Fassade des Ars Electronica Centers projiziert. Ringsherum drängten sich die Besuchern.

Red Bull Upside Down 2010: Snowboarder ließen Linz pulsieren Foto: Marcel Lämmerhirt Red Bull Photo FilesAngestachelt von einem einzigartigen Setup und einem begeisterten Publikum gingen die Profis bis an ihre Grenzen und performten atemberaubende Tricks. Nicht nur den Besuchern gefiel es, sondern auch Snowboard-Überflieger Stefan Gimpl: „Unglaublich was die Jungs heute gezeigt haben, auf dem Rail macht ihnen keiner etwas vor. Die Location heute und die Stimmung waren wirklich einmalig.“

Ebenfalls begeistert war der aus dem Training leicht lädierte Lokalmatador Marc Swoboda, der als bester Österreicher den vierten Platz belegte: „Es hat riesig Spaß gemacht heute hier zu sein, die Zuschauer haben uns richtig angepeitscht. Großes Kompliment an Linz, ich freue mich auf ein Wiedersehen.“

Die 16 Starter traten zuerst um den Einzug in das Finale gegeneinander an, wo die besten Sechs um den Sieg performten. Bewertet wurde von den drei Judges Bernd Egger, Stefan Gimpl und Werni Stock Schwierigkeit, Style und Ausführung der Runs. Die beste Performance zeigte an diesem Tag Wojtek Pawlusiak aus Polen, gefolgt von Gerben Vervej aus den Niederlanden und Dani Raycsani aus Deutschland.

Nach der Siegerehrung ging es gleich nebenan auf den After-Contest-Parties weiter bis in die frühen Morgenstunden. Im Stadtkeller tanzten die Gäste zu elektronischen Beats, in der Stadtwerkstatt sorgte „Da Staummtisch“ mit Hip Hop für Stimmung und im Stan’s ging es mit Livemusik rockig her.

 

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Heimische wie internationale Fahrer und an die 150 Zuschauer fanden sich am Samstag, dem 6. Februar 2010, im Senonerpark am Hochkar Open zusammen.
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