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Roxy Chicken Jam 2010: Die Ergebnisse aus Saalbach Hinterglemm

In einem hochklassigen Finale konnte die Finnin Enni Rukajärvi die Roxy Chicken Jam 2010 in Saalbach Hinterglemm für sich entscheiden. Sie gewann vor der Niederländerin Cheryl Maas und der Norwegerin Kjersti Buaas Oestgaard.

Enni Rukajärvi.  Foto: Christoph Schöch„Ich bin total überrascht, dass ich hier gewonnen habe“, freute sich Enni Rukajärvi über ihren Sieg beim 6-Star-Event der TTR World Women’s Snowboard Tour im Nightpark Saalbach Hinterglemm. „Das Niveau bei diesem Contest war sehr hoch, ich habe noch nie so viele gute Fahrerinnen gesehen.“ 

Die Finnin überzeugte die Jury der Roxy Chicken Jam 2010 mit sauberen und weiten Sprüngen und sicherte sich so den Löwenanteil der 50.000 US-Dollar Preisgeld. Beim besten ihrer drei Finalläufe zeigte sie einen 50/50 an der Down Box, einen Frontside 360 Tailgrab, Backside 540 Indy und Cab 540 an den Kickern sowie einen 50/50 Nosepress an der abschließenden  Roxy Up Down Box.

Der Jury mit Oliver Heinrich, Mone Monsberger und Rob Mathera fiel es nicht leicht, bei dem hochklassigen Fahrerfeld der Roxy Chicken Jam 2010 die Siegerin zu ermitteln. 36 Snowboarderinnen aus aller Welt waren am Freitag bei besten Bedingungen zunächst zur Qualifikation im Nightpark Saalbach Hinterglemm angetreten. Die besten sechs von ihnen trafen dann im Finale am Samstag auf die 18 gesetzten Fahrerinnen.

Enni Rukajärvi bei der Roxy Chicken Jam 2010 in Saalbach Hinterglemm.  Foto: Christoph SchöchIn einer zweistündigen Jam Session, bei der jede Fahrerin beliebig viele Runs machen konnte, qualifizierten sich die acht besten dann für das abschließende Superfinale der Roxy Chicken Jam 2010. Hier durfte jede der Fahrerinnen drei Runs zeigen, von denen der beste in die Wertung kam.

„Das Niveau ist wieder deutlich gestiegen“, urteilte die Zweitplatzierte Cheryl Maas aus den Niederlanden. „Schon in der Qualifikation haben wir viele 720s gesehen, das gab es in den Vorjahren noch nicht. In den Finals gab es dann auch viele Switch-Tricks wie Cab 540 oder Switch Backside Spins.“ Cheryl Maas gewann neben dem zweiten Platz auch den mit € 1.500 dotierten JBL Progressive Award für den besten Trick, einen Backside 720 Tailgrab.

Auch die Drittplatzierte Kjersti Buaas Oestgaard aus Norwegen war von dem erstmals in Saalbach Hinterglemm ausgetragenen Snowboard Event begeistert: „Der Park war wirklich gut, die Shaper haben einen prima Job gemacht!“

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Kiteschule - Billabong